Home
Über mich
Veröffentlichungen
rss
atom
opml
Impressum

Diese Seite arbeitet mit SVG-Dateien (Skalierbaren Vektor Grafiken). Bitte verwenden Sie zur Anzeige einen geeigneten Browser, z.B. Firefox.
* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Digitale Transformation

Gefährdet der IT - Fachkräftemangel den Erfolg?

von Wilfried Grupe * 22.10.2016

Juli 2016: Wo bleibt wieviel übrig?
Der hohe Bruttoverdienst ist nicht allein ausschlaggebend, wenn man als qualifizierte Fachkraft in einer fremden Großstadt eine neue Stelle sucht. Teilweise sehr hohe Wohnungsmieten und Nebenkosten zehren den Verdienst wieder auf. ... weiter lesen

Digitale Transformation

Ein neues Buzzwort beherrscht die Medien: Digitale Transformation. Wir befinden uns in der Übergangsphase zu einer Zukunftsgesellschaft, von der kaum jemand weiß, wie sie aussehen wird. Aber Eile scheint geboten, sich hier in gute Startpositionen zu bringen: der hohe Innovationsdruck in der IT zwingt dazu.

Wie soll der Umstieg gelingen?

Die Fachkräftenachfrage stellt einen Indikator dar, mit welchen Technologien die Reise in die Zukunft unternommen werden soll.

Über diesen Blog

Basierend auf einer Recherche in der JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit, geht der nachfolgende Beitrag der Frage nach, an welchen Arbeitsorten welche Spezialkenntnisse für Software-Entwickler, Anwendungsprogrammierer und Web-Designer am 26. Juli 2016 und den vier vorhergehenden Wochen und den letzten Monaten gefragt waren. Mehrere Spezialreports vervollständigen das Bild. Der Beitrag wird regelmäßig aktualisiert.

Damit bietet dieser Blog fachkundigen Lesern eine Orientierungs- und Entscheidungshilfe für die persönliche Qualifizierung, Weiterbildung und Spezialisierung.

Aktuelle Trends
  • Im Vergleich zum Vormonat allgemeiner Nachfragerückgang, vermutlich urlaubsbedingt.
  • Überdurchschnittlich stark gestiegene Nachfrage nach XSL-Knowhow hat sich tendenziell bestätigt.
  • Knowhow in datenbankgestütztem Webdevelopment, Java, C++ weiterhin stark gefragt.
  • Interesse an SQL-Knowhow weiterhin stabil.
  • Wie bisher, sind ca. 70% der Suchbegriffe gar nicht oder nur wenig gefragt.


 

Digitale Transformation

Dem Medienecho nach zu urteilen, wird gerade eine neue Ära eingeläutet: die "digitale Transformation". Inhaltlich ist noch nicht ganz klar, worum es dabei eigentlich gehen soll:

  • die IT als treibende Kraft für Veränderungsprozesse in der Weltgesellschaft
  • die IT als Wettbewerbsfaktor zur Aufwertung des Wirtschaftsstandortes Deutschland
  • Verkaufshilfe für neue Technologien
  • Digitalisierung von Geschäfts- und Verwaltungsprozessen, die bisher weitgehend ohne IT abliefen und nun automatisiert werden sollen
  • schrittweiser Umstieg auf IT-gestützte Technologien und Prozesse im gesamten Lebensalltag, der aber noch nicht vollständig vollzogen ist (es gibt eine Reihe von Aufgaben, die der PC noch nicht erledigen kann: Kochen, Putzen, Pflegen, ...) - verbunden mit hohen Einkommensdifferenzen: einerseits jene kreative Elite, die den Umstieg vorantreiben, andererseits all jene, die noch selber kochen, putzen, pflegen müssen (Digital Divide).

Was auch immer: für IT-Praktiker geht es um die Frage, welche Trends sich abzeichnen, an denen sie sich bei der persönlichen Qualifizierung, Weiterbildung und Spezialisierung orientieren können.

Wichtiger Hinweis: bei sämtlichen grafischen Darstellungen handelt es sich NICHT um Grafiken oder um statistische Auswertungen der Bundesagentur für Arbeit. Die JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit ist die Quelle für die ausgewerteten Stellenangebote; sie ist aber nicht die Quelle für die von mir erstellten statistischen Auswertung oder Grafiken.


 

Hohe Nachfrage?

Es klingt vielversprechend. Medienmeldungen zufolge bleibt die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland weiter auf Rekordhoch.

Zu lesen sind Schlagzeilen von einer verzweifelten, händeringenden Suche nach fachkompetenten Mitarbeitern. Das gilt auch für den IT-Bereich. Angeblich können IT-Spezialisten sich den Job aussuchen, und es gibt ideale Bedingungen und Perspektiven auch für Einsteiger.

 

 

Hohe Bewerbungsrückläufe

Andererseits gibt es im weltweiten Web, in den Printmedien und in TV-Reportagen zahlreiche konkrete Erfahrungsmeldungen über die reale Bewerbungssituation auch in der IT-Branche, die an den paradiesischen Verhältnissen zweifeln lassen.

Etliche Jobanbieter sehen sich einer Flut von Bewerbungen gegenüber. Ausreichend Zeit und qualifizierte Ressourcen, sich mit jeder einzelnen Bewerbung individuell und vertieft auseinanderzusetzen, hat nicht jeder Chef.

Großunternehmen wie DAX-Konzerne erhalten jährlich mehrere Hunderttausende Bewerbungen für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche. Arbeitgeber dieses Kalibers empfinden es selten nötig, ihren Nachwuchs auf anderen Plattformen zu akquirieren. Auch auf teuer erworbene Zertifikate, die die Beliebtheit des Unternehmens gesondert bestätigen, können sie in der Regel verzichten.

Automatisierte Bewerbungsprozesse und externe Personalberater haben seit Jahren Hochkonjunktur. Immer mehr Spezialisten bieten Beratungen an, wie eine Bewerbung aufgebaut sein sollte, um beim Jobanbieter überhaupt wahrgenommen zu werden.

Im Durchschnitt erhalten Personaler ca. 250 Bewerbungen pro Stellenofferte. Wenige Sekunden des Überfliegens entscheiden über "Aussortiert" oder "engere Wahl". Sorgfältig gewählte Schlüsselworte, korrekte Dateiformate und Ansprechpartner verbessern die Chancen, in die nächste Runde zu kommen.


 

Arbeitsuchende Fachkräfte

Nach meinen Recherchen sind Tausende qualifizierter Softwareentwickler, die nicht nur zwei oder drei, sondern gleich ein ganzes Dutzend verschiedener Programmiersprachen mehr oder weniger perfekt beherrschen, ohne Beschäftigung.

Die Relation von arbeitsuchenden Spezialisten zu angebotenen Stellen ist abhängig von der Region und dem jeweiligen Fachgebiet, aber auch von der verwendeten Quelle und den verwendeten Suchkriterien. Während in einigen Regionen / Fachgebieten auf jeden Job zwei Spezialisten kommen, kommen anderswo mehr als 200 Kandidaten auf das Stellenangebot.

Ebenfalls auf den Arbeitsmarkt drängen zahlreiche Studierende und Auszubildende, die im Rahmen von Praktika qualitative Arbeit leisten, in der Regel ohne Bezahlung, lediglich in der Hoffnung auf einen Job.

Hinzu kommen noch wesentlich mehr qualifizierte Fachkräfte, die sich beruflich verändern wollen und aus ungekündigter Position eine neue Stelle suchen.


 

Jobverlagerung in das Ausland

Bereits seit vielen Jahren verlagern namhafte Arbeitgeber nicht nur das operative Geschäft, sondern bisweilen ganze Abteilungen bis hin zur Verwaltung und Unternehmenssitz in das Ausland. Das betrifft auch IT-Arbeitsplätze; es geht nicht nur um den Support, sondern auch um hochqualifizierte Programmiertätigkeiten.

In Brasilien, Chile, China, Kanada, Indien, Irland, Malaysia, Mexiko, Philippinen, Polen, Sao Paulo, Singapur, Tschechien, Ukraine und anderswo arbeiten zahlreiche IT-Dienstleister für ihre westeuropäischen oder amerikanischen Kunden. Die meisten dieser Firmen sind relativ klein, aber einige sind sehr groß. So gibt es allein in Indien Unternehmen, die jeweils mehrere Hunderttausende IT-ler beschäftigen.

Fachlich sind die internationalen KollegInnen absolut konkurrenzfähig: sie verfügen über eine gute technische Infrastruktur und schreiben keineswegs "schlechteren" Code als hiesige IT-ler. Ihr Wettbewerbsvorteil: Kosteneinsparungen von achtzig Prozent und mehr.

Für profitorientierte Unternehmen geht es jedoch nicht nur um Gewinnmaximierung, wenn sie ihre IT in das kostengünstige Ausland verlagern: der Zwang, diesen Trend mitmachen zu müssen, weil der Mitbewerber diesen Weg bereits beschritten hat und seine Leistungen daher kostengünstiger anbieten kann, ist nicht zu unterschätzen.

Freilich gab und gibt es bei dieser Form der "digitalen Transformation" noch Schwierigkeiten, oft kommunikativer und kultureller Natur. Diesem Problem begegnen immer mehr deutsche Arbeitgeber, indem sie ausländische Tochterunternehmen unter eigenem Konzerndach gründen.


 

Lebenslanges Lernen

Allgemein gilt als Fachkraft, wer eine entsprechende Berufsausbildung erfolgreich absolviert hat und somit über eine bestimmte Qualifikation verfügt. Die Berufsausbildung ist ein weit gefaßter Begriff: er reicht von der betrieblichen über die schulische Ausbildung bis hin zum Studium.

Davon abzugrenzen ist die berufliche Weiterbildung, die das Wissen und Können geänderten Anforderungen anpaßt. Im IT-Bereich ist eine regelmäßige Anpassung an aktuelles Wissen unabdingbar; der Innovationsdruck ist sehr hoch. Nur exzellente Qualifikation sichert jenen technischen Vorsprung, der im Wettbewerb mit Unternehmen und Beschäftigten in den Niedriglohnländern von entscheidender Bedeutung ist.

In diesem Umfeld sind lebenslanges Lernen und eine dauernde Anpassung an geänderte Gegebenheiten von elementarer Bedeutung. Geringer Qualifizierte müssen dagegen mit Arbeitsmarktproblemen rechnen.

Freilich machen nicht alle Unternehmen jede technische Neuerung mit. Eine Anpassung an aktuellere Standards erfolgt mitunter erst, wenn es gar nicht mehr anders geht: etwa weil ein wichtiger IT-Dienstleister für veraltete Technologien keinen Support mehr bietet und daraus Sicherheitsrisiken entstehen können. Oder weil wichtige Kundengruppen auf der Einführung aktueller Standards bestehen.

Für Mitarbeiter, die sich beruflich anderweit orientieren möchten, kann diese Entwicklung problematisch sein. Bei beruflichen Änderungswünschen sehen sie sich stark erweiterten Anforderungen gegenüber - und in einer schwierigen Wettbewerbssituation. Nicht jeder bringt den Ehrgeiz auf, sich in der Freizeit auf eigene Kosten über die fachlichen Weiterentwicklungen auf dem Laufenden zu halten.


 

Spezialisierung als Chance und Risiko

Offen bleibt für jede Fachkraft die Frage, inwieweit die eigenen Spezialkenntnisse der aktuellen Marktnachfrage entsprechen.

Eigenen Umfragen bei diversen IT-Arbeitgebern zufolge richtet sich die Kandidatenauswahl zunächst danach, daß neue Mitarbeiter bereits über bestimmte Fachkenntnisse verfügen, so daß sie nahtlos eingesetzt werden können.

Je besser die Kandidaten diesem Suchraster entsprechen, desto größer sind ihre Chancen, in die engere Wahl zu kommen. Die Gehaltsfrage ist für die Erstauswahl in der Regel sekundär.

Allgemeine Kenntnisse in einer Programmiersprache reichen selten aus, um einen Job zu ergattern. Die Chance liegt in der Spezialisierung - verbunden mit dem Risiko, daß die persönliche Spezialisierung zeitweise nicht gefragt ist.

Zudem trifft die fachliche Spezialisierung auf regionale Besonderheiten. Während es in der einen Stadt definitive Überschüsse an Spezialisten gibt, herrscht anderswo ein Mangel.


 

Der Standortfaktor

Die vorliegenden Zahlen zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern und auch zwischen den Städten. Einzelne Städte / Bundesländer machen gewaltige Fortschritte und können sich im regionalen Standortwettbewerb sowie auf dem Weltmarkt behaupten. Berufliche Chancen sind in der Regel in diesen Metropol-Regionen zu finden - trotz hoher Mieten und Lebenshaltungskosten.

Andere Regionen (ländliche Räume, zahlreiche Klein- und Großstädte, diverse Bundesländer) sind jetzt schon so gut wie abgehängt. Im Wettbewerb um höherqualifizierte Spezialisten tun sie sich schwer. Unternehmen überlegen es sich dreimal, in Regionen anzusiedeln, wo wettbewerbsentscheidendes Knowhow fehlt.

Das wirtschaftliche Gefälle zwischen den Regionen wird zunehmend stärker, die Schere des Wohlstands geht auseinander. Es bleibt abzuwarten, ob die über Jahrzehnte bewährte Solidarität zwischen den Bundesländern diese Differenzen auch in Zukunft langfristig aushält.


 

Was sagen die Zahlen aus?

Je nach Spezialgebiet und Region schwankt die Nachfrage, zeigt sich aber im Regelfall bemerkenswert stabil.

Unverkennbar ist die hohe Nachfrage im datenbankgestützten Webdevelopment. In dieser Hinsicht dominiert weiterhin das Konzept des clientseitigen HTML / CSS / javascript / jQuery, kombiniert mit serverseitigen Technologien, insbesondere mit PHP, häufig unterstützt durch MySQL. Trotz stark schwenkender Nachfrage steigt diese insgesamt tendenziell stetig an.

Ebenso unverkennbar ist eine hohe Nachfrage nach Standardsprachen wie Java, C++, C#.NET sowie SQL, ergänzt durch SCRUM bzw. agile Programmierung. Diese Nachfrage ist jeweils im Kontext bestimmter Frameworks bzw. Technologien zu sehen, die klare Schwerpunkte setzen: im Java-Universum sind das etwa Spring oder JEE; Hibernate und Eclipse sind ergänzend zu betrachten.

Ergänzend sind hier sekundäre Technologien zu nennen, die seltener im Stellentitel auftauchen, aber für die tägliche praktische Arbeit unentbehrlich sind, beispielsweise XML, hier speziell XSL, XSLT, XSL-FO, die deutlich mehr als 200 Suchtreffer erzielen.

Die breite Nachfrage nach wenigen Basistechnologien erklärt sich nicht zuletzt durch die hohe Nachfrage nach bestimmten Frameworks bzw. Tools, die auf den Basistechnologien aufsetzen.

Spezialbibliotheken, Frameworks und komplementäre Tools sind wichtig, weil sie die Arbeitsproduktivität der Entwickler enorm steigern. Sie vermeiden, das Rad immer wieder neu erfinden zu müßen. Wer daher erwartet, nur "ein bisschen" Java, C++, C#.NET oder PHP beherrschen zu müssen, um langfristig einen gutbezahlten Job zu ergattern, wird sich im Regelfall getäuscht sehen.

Der Markt für zahlreiche Spezialtechnologien, die nicht in direkter Beziehung zum "Mainstream" stehen, ist dagegen deutlich enger. Für die meisten verfügbaren Technologien ist eine Fachkräfte-Nachfrage faktisch nicht vorhanden, in vielen anderen Fällen ist sie hauchdünn.

Ich sehe die Fachkräfte-Nachfrage als einen Indikator für betriebswirtschaftliche Vakanzen, der keinesfalls als Maßstab für einen volkswirtschaftlichen Mangel missdeutet werden sollte. Ob es einen Mangel an Fachkräften für bestimmte Basis- und Spezialtechnologien und in bestimmten Regionen gibt, kann daraus nicht abgeleitet werden. Jedoch kann die Nachfrage in diversen Fachbereichen und Regionen als gesättigt, teilweise als übersättigt gelten. Das gilt auch für einige der scheinbar stärker nachgefragten Technologien.

In "überversorgten" Regionen ergeben sich häufig hohe Bewerbungsrückläufe auf Jobofferten. Die so entstehende Wettbewerbssituation kann zu längeren Besetzungsdauern und allgemein stagnierenden Gehältern führen.

Das ist für manche arbeitsuchende IT-Profis das genaue Gegenteil dessen, was sie angesichts der regelmäßigen Medienmeldungen über den Fachkräftemangel erwarten konnten. Das Risiko, für aufwändig und mühsam erworbenes Spezial-Knowhow keine Nachfrage zu finden, ist real.

Einen allgemeiner Fachkräftemangel ist in der IT ebenso wenig feststellbar wie ein allgemeiner Fachkräfte-Überschuß. Überschuß oder Mangel hängen davon ab, in welchen Regionen bestimmte Spezialtechnologien angefragt und angeboten werden.


 

Liegt die Zukunft in den Metropolen?

Die Fachkräftenachfrage ist regional sehr unterschiedlich. Es gibt wirtschaftlich prosperierende Regionen mit hoher Nachfrage ebenso wie Regionen, in denen die Nachfrage faktisch Null ist.

Die Zahlen widerlegen pauschale Einschätzungen, daß Fachkräfte nur in einigen wenigen Metropolen eine berufliche Zukunft finden können. In Deutschland gibt es nur knapp 80 Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern. Nicht alle davon werden in den Jobofferten genannt.

Die Anzahl der Arbeitsorte, aus denen konkrete Jobofferten gemeldet werden, liegt dagegen bei 500! Das sind also nicht alles nur Großstädte. Die Zahlen zeigen vielmehr eine solide, nachhaltige Nachfragesteigerung in der Breite: aus zahlreichen kleineren Orte kommen gezielte Einzelnachfragen nach bestimmten Knowhow.

Nicht wirklich hilfreich sind in diesem Zusammenhang auch Medienmeldungen über stark überdurchschnittliche Gehaltsniveaus in den Groß- oder gar Millionenstädten. Derlei Meldungen berücksichtigen nicht, daß auch die Lebenshaltungskosten in jenen Metropolen entsprechend hoch sind, angefangen bei hohen Mieten und Mietnebenkosten. Betrachtet man die Differenz zwischen hohen Gehältern und hohen Mieten, so verlieren die Metropolen schnell an Attraktivität.

Hohe Lebenshaltungskosten für qualifizierte Fachkräfte ziehen hohe Personalkosten auf Arbeitgeberseite nach sich. Die Erkenntnis, daß Standortentscheidungen auch kostenrelevante Konsequenzen haben, setzt sich auch bei den Arbeitgebern zunehmend durch.

In der Folge sind es - immer meiner Meinung nach - nicht mehr die Metropolen, sondern zunehmend deren Einzugsbereiche - oder ganz andere, aufstrebende Regionen, die in den Fokus rücken.


 

Anmerkungen

Nach Einschätzung der BA kommt es "darauf an, unterschiedliche Indikatoren auf Indizien für Besetzungsprobleme zu untersuchen. Die Vakanzzeit und die Arbeitslosen-Stellen-Relation sind zwei Mögliche". ... "Die Basis für die BA-Engpaßanalyse sind über 400.000 der BA gemeldete Stellen für Fachkräfte. Damit haben wir einen umfassenden Blick auf die Arbeitskräftenachfrage der Betriebe und können detailliert nach Berufen und Regionen Analysen durchführen. Es hat sich gezeigt, daß die Vakanzzeit und die Arbeitslosen-Stellen gut geeignete Indikatoren sind um Engpässe zu identifizieren. Dem steht natürlich nicht entgegen, daß es weitere Methoden gibt, sich dieser Fragestellung zu nähern."

Die JOBBÖRSE der BA ist eine wichtige Quelle für die Suche, weil die Engpassanalysen der BA den Fachkräftemangel unter den dort verwendeten Modellen, getroffenen Annahmen und Voraussetzungen grundsätzlich bestätigen.

Die Feststellung eines IT-Fachkräftemangels in den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern ist jedoch wenig hilfreich, wenn konkrete Informationen fehlen, welche Fachkenntnisse an welchen Arbeitsorten gesucht werden.

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) weist in ihren Nutzungsbedingungen ausdrücklich darauf hin, daß sie nicht überprüft, ob es die jeweiligen Stellen überhaupt gibt oder noch vakant sind.

Trotz dieser Einschränkung geht die vorliegende Arbeit davon aus, daß hinter jeder gemeldeten Stellenofferte auch ein konkreter Personalbedarf steht. Unter diesem Aspekt bietet die JOBBÖRSE aufschlußreiche Informationen über aktuell gefragte Kenntnisse.


 

Hoher Bedarf an qualifizierter Weiterbildung

Vergleicht man pro Spezialgebiet die reinen Zahlen der aktuellen Jobangebote mit der Anzahl der verfügbaren Fachkräfte, so fällt es schwer, für die Mainstream-Standards an einen Fachkräftemangel glauben zu können. Je nach Spezialgebiet und Region kommen oft 50, manchmal bis zu 250 Fachkräfte auf einen Job. Das sieht eher nach einem FK-Überschuß aus.

Freilich verbergen sich hinter der Zahl der verfügbaren IT-Fachkräfte pro Spezialgebiet sehr unterschiedliche Qualifikationen. Nicht jeder, der vor Jahren ein paar Zeilen Java oder COBOL geschrieben hat und seither "mit der IT gar nichts mehr am Hut" hatte, ist auf dem letzten Stand. Hier besteht ein großer Nachholbedarf in der Weiterbildung.


 

Technologiewechsel

Einen FK-Mangel kann es aber durchaus für betriebsintern verwendete Technologien geben, die in vielen Unternehmen wesentlich sind für die Abbildung der Geschäftsprozesse.

Betriebsspezifische Technologien sind naturgemäß hochspeziell, weil sie i.d.R. nur in einem einzigen Unternehmen gelten. Je weiter jene Techniken vom fachlichen Mainstream entfernt sind, desto schwieriger wird es, bei akutem Personalbedarf qualifizierte Spezialisten finden zu können.

Unbesetzte Vakanzen können durch Umsatzverlust, höhere Betriebskosten, Weggang von Kunden o.a.m. sehr teuer werden. Da, wo Geschäftsprozesse gefährdet sind, weil zu wenig qualifiziertes Personal für die betriebsinternen Technologien verfügbar ist, könnte ein Technologiewechsel helfen.

Es gibt zahlreiche Fälle, in denen neue Technologien enorme Wettbewerbs- und Kostenvorteile erbringen könnten - wenn man sie nur einsetzen würde.

Statt dessen hält man vielerorts an veralteten Techniken fest, "perfektioniert" sie gar noch mit hohem Kostenaufwand, und verlagert die überholten Konzepte (und damit die Kontrolle über die Geschäftsprozesse) in das "kostengünstige" Ausland.

Diese Art, Probleme zu verschieben, ist ziemlich teuer. Zeitlich verschieben, indem man darauf hofft, eines schönen Tages doch einen qualifizierten Spezialisten günstig anheuern zu können, der wie eine eierlegende Wollmilchsau die Probleme in den Griff kriegt. Oder regional, indem man veraltete Technologien in das kostengünstige Ausland verlagert.

In beiden Fällen wird vermieden, sich über eine Optimierung der Geschäftsprozesse sowie über ihre ggf. alternative technologische Umsetzung Gedanken zu machen. Hier besteht Beratungsbedarf.


 

Fazit

Grundsätzlich gibt es keine Quelle, die den Bedarf oder das Angebot an Fachkräften zuverlässig, aktuell und vollständig darstellt. Die Datenlage erscheint weder umfassend noch zweifelsfrei klar. Objektive Kennzahlen für die Beurteilung von Fachkräftemängeln gibt es nicht.

Dennoch wird die Diskussion um den Fachkräftemangel allgemein, auch in der IT, seit Jahren intensiv geführt. Da objektive Kennzahlen nicht verfügbar sind, wird der Fachkräftemangel aus diversen Indikatoren hergeleitet, die ihrerseits auf unterschiedlichen Denkmodellen, Annahmen und Voraussetzungen beruhen. Wie es aussieht, verwenden die meinungsführenden Institutionen unterschiedliche Denkmodelle und Indikatoren, um einen Mangel in der Fachkräfteversorgung zu konstatieren.

Wie die Recherchen ergeben haben, ist die Nachfrage nach Spezialkenntnissen zahlreicher IT-Sprachen / Technologien / Frameworks in der JOBBÖRSE der BA fachlich und regional unterschiedlich ausgeprägt.

Einzelne Spezialthemen werden vergleichsweise selten oder gar nicht nachgefragt. Das heißt aber nicht, daß diese Kenntnisse irrelevant sind oder daß den dahinterstehenden Technologien nicht noch eine glorreiche Zukunft bevorsteht.

Der Großteil der aktuellen Nachfrage konzentriert sich auf relativ wenige Suchbegriffe. Spezialkenntnisse in weniger nachgefragten Bereichen können jedoch entscheidend sein für eine Beschäftigungszusage. Wesentlich ist auch hier die konkrete Praxiserfahrung. [wg]


 

Projektinformation

Ich beobachte systematisch die Marktlage anhand zahlreicher Suchmaschinen, lokaler wie überregionaler Zeitungen, Personalberater, Einzelunternehmen sowie der Bundesagentur für Arbeit (BA), die ich gezielt nach mehreren Hundert Spezialbegriffen aus dem Umfeld von Programmiersprachen, Frameworks, Technologien, Datenbanken und dgl. durchsuche. Die Liste der Suchbegriffe wird sukzessive erweitert; die Recherchen werden regelmäßig aktualisiert. Daher erhebt die aktuelle Recherche keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Endgültigkeit.

Auf der Grundlage dieser Recherchen habe ich eigene Berechnungen durchgeführt und die Ergebnisse grafisch aufbereitet. Die JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit diente hier lediglich als Quelle für die ausgewerteten Stellenangebote; sie ist ausdrücklich nicht die Quelle der von mir erstellten statistischen Auswertungen oder Grafiken.

Durch meine Recherchen in der JOBBÖRSE übernehme ich selbstverständlich keine Haftungsrisiken, die die Bundesagentur für Arbeit in ihren Nutzungsbedingungen für sich ausgeschlossen hat.

Zudem behalte ich mir Fehler und Irrtümer meinerseits vor. Da die Auswertung noch andauert, sind die Ergebnisse nur als vorläufig anzusehen. Daher weise ich vorsorglich darauf hin, daß die Recherche-Ergebnisse zweifelhaft sein können. Jede Haftung ist ausgeschlossen.


 

Wertfreie Recherchen

Meine Rechercheergebnisse sind völlig wertfrei. Sie beinhalten keine Aussage, ob die Sprachen / Frameworks / Technologien etc. qualitativ "gut" sind. Sie geben auch keinen Hinweis darauf, welche Technologien derzeit im Einsatz sind.

Sie bieten lediglich eine Übersicht, welche Kenntnisse am Tag der Recherche und den vier vorhergehenden Kalenderwochen in den Stellenofferten der JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit gefragt waren. Mehr nicht.


 

Warum die JOBBÖRSE der BA?

Ich habe die JOBBÖRSE für die Recherche ausgewählt, weil sie von der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg betreut wird.

Die BA ist nach eigener Darstellung größter Dienstleister am Arbeitsmarkt. Als Körperschaft des Öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung führt sie ihre Aufgaben, im Rahmen des für sie geltenden Rechts, eigenverantwortlich durch. Aufsichtführendes Ministerium ist das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Zu den vielfältigen Aufgaben der BA zählen umfassende Dienstleistungsaufgaben für den Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Die JOBBÖRSE der BA ist dabei ein internetgestütztes Vermittlungsverfahren.

Hier werden nach Angaben der BA im Laufe eines Jahres regelmäßig mehr als eine Million Stellen veröffentlicht. Die BA beschreibt die JOBBÖRSE selbst als die meistbesuchte Stellenbörse im deutschsprachigen Internet.

Außerdem unternimmt die BA Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Arbeitsmarktbeobachtung und -berichterstattung und führt Arbeitsmarktstatistiken.

In ihrer Engpaßanalyse hat die BA festgestellt: "Im Bereich der Informatik sowie der Softwareentwicklung ist allerdings durchaus ein Expertenmangel existent. ... Der Fachkräftemangel bei den IT-Experten (Informatik, Softwareentwicklung) zeigt sich in nahezu allen Ländern." (Anm.d.V.: gemeint sind die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern). Mit dieser Feststellung trägt sie maßgeblich zur Feststellung eines Fachkräftemangels auch in der IT bei.

Zweifellos gibt es eine ganze Anzahl Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter nicht über die JOBBÖRSE der Arbeitsagentur rekrutieren. Auf Rückfrage hierzu erhielt ich folgende Antwort:

"In Deutschland gibt es keine Verpflichtung für Arbeitgeber, ihre offenen Stellen bei der BA zu melden. Daher können wir den Anteil der Unternehmen, die ihre Stellen nicht bei uns melden, nicht genau beziffern. Aus Untersuchungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung wissen wir aber, daß uns derzeit in etwa jede zweite Stelle in Deutschland gemeldet wird. Dabei liegt der Anteil der Stellen für Hochqualifizierte mit akademischem Abschluß üblicher Weise etwas niedriger und auch nach Branchen gibt es sicher Unterschiede, die wir aber nicht genau beziffern können." ... "Vor allem im akademischen Bereich hat die BA zu wenig passende Bewerber, so daß Arbeitgeber auf Stellenmeldungen verzichten."

"Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, daß die in der JOBBÖRSE veröffentlichten Angebote aktuell bzw. vakant sind. Ein Stellenangebot wird spätestens nach vier Wochen, in denen keine Aktualisierung des Angebots erfolgte, automatisiert aus der Veröffentlichung genommen. Sollte im Einzelfall ein Hinweis eine Bewerberin bzw. eines Bewerbers dahingehend eingehen, daß das Angebot nicht mehr vakant ist, wird der Arbeitgeber kontaktiert und das Angebot bis zur abschließenden Klärung ebenfalls aus der Veröffentlichung genommen."

"Grundsätzlich setzt die BA die für ihren Auftrag relevanten Gesetze, Bestimmungen und Anweisungen um und gewährt allen Unternehmen bei Bedarf gleiche Dienstleistungen. Dazu gehört u. a. die Personalvermittlung und in diesem Zusammenhang die Veröffentlichung von Stellenangeboten in der JOBBÖRSE. Es ist aus betriebswirtschaftlicher Sicht nachvollziehbar, daß Unternehmen bei zunehmenden Bewerberengpässen verschiedene Personaldienstleister gleichzeitig mit der Personalsuche beauftragen. Selbst wenn Indizien vermuten lassen (z.B. weil ein Personaldienstleister seinen Auftraggeber offenbart), daß eine Stelle mehrfach gemeldet wurde - es besteht rechtlich keine Möglichkeit, einen Vermittlungsauftrag aus diesem Grund abzulehnen."

"Bei Stellenangeboten, die dem Arbeitgeber-Service der BA per Vermittlungsauftrag übergeben werden, besteht regelmäßiger Kontakt zum auftraggebenden Unternehmen. In diesem Rahmen wird immer auch die Aktualität des Angebotes geklärt. Ist nach Auskunft des Unternehmens die Stelle nicht mehr vakant, wird der Auftrag beendet und das Stellenangebot aus der Veröffentlichung genommen. Unabhängig von diesen Kontakten trägt das Unternehmen die Verantwortung für eine zeitnahe Information an den Arbeitgeber-Service, wenn eine gemeldete Stelle besetzt werden konnte."

"Die aktuelle Arbeitsmarktentwicklung ist gekennzeichnet von zunehmendem Fachkräftebedarf bei gleichzeitigem Rückgang des Bewerberpotenzials. Aus diesem Grund wird die Suche nach passenden Bewerbern aufwändiger. In der Folge können viele Vermittlungsaufträge nicht mehr zeitnah bedient werden. Lange Laufzeiten bei gemeldeten Stellen sind daher kein Indiz für fehlende Aktualität."


XSL, XSLT, XSL-FO

XSL, XSLT, XSL-FO

XSL, XSLT, XSL-FO

Zum Vergleich:

XML

Obwohl XSL nur selten im Offertentitel genannt wird, hat es sich als notwendige und wichtige Ergänzung für zahlreiche Technologien entwickelt.

Das wird verständlich durch die enorme Bedeutung, die XML in den vergangenen Jahren erlangt hat. Als mächtige und flexible Standardtechnologie ist XSL zur Auswertung von XML unverzichtbar geworden. So ergänzt XSL die unterschiedlichsten Haupttechnologien und Sprachen: Java, C#.NET, VB.NET, PHP, TYPO3, SQL-Datenbanken, im SAP-Umfeld, um nur einige zu nennen.

Im Webdevelopment (Frontend, Backend, Browser-Extensions) ist XSL ebeno unverzichtbar wie bei der Bearbeitung digitaler Medien, bei Grafikdesignern, Mediengestaltern, GIS, Verlagswesen bis hin zur Raumfahrttechnologie. Die Entwicklung von ERP-Systemen, SharePoint, Vertriebssystemen, eCommerce setzt ebenso auf XSL wie der EDI-Datenaustausch (B2B).

XSL hat in den vergangenen Monaten ohnehin schon eine steile Karriere hingelegt und nun noch einmal einen weiten Sprung nach oben gemacht: die Nachfrage hat sich um ein Vielfaches erhöht. Klar erkennbar ist ein erhöhter Bedarf an solidem Knowhow zur automatisierten Auswertung von XML. Die Nachfrage nach XSL-Knowhow liegt bundesweit nunmehr fast gleichauf wie XML. In Bonn liegt sie gar auf Platz 1! Anderswo (Augsburg, Berlin, Dresden, Hannover, Jena, Ulm, Wolfsburg) liegt die XSL-Nachfrage unter den Top 10!

Da programmgesteuerte Verfahren zur automatisierten Datenauswertung grundsätzlich einer vertieften Kontrolle bedürfen, zeichnet sich ein steigender Bedarf an Knowhow zur Prüfung der Datenqualität mit geeigneten Validierungstools (z.B. XML Schema, RelaxNG, DTD, Schematron) sowie an Verfahren zur Testautomatisierung der Auswertungsprogramme ab (XSL Unit). Dieser Bedarf ist bereits in Ansätzen zu erkennen.

Die in XSL zentral verwendete XML-Abfragesprache XPath wird in den Stellenofferten nur selten ausdrücklich genannt. Da fundiertes XSL ohne XPath kaum vorstellbar ist, kann der Bedarf an XPath-knowhow als ebenfalls hoch betrachtet werden.

Zum Thema: XML, XSLT

XSL (XSLT, XSL-FO) ist ein sehr leistungsfähiger Standard, der zur Transformation von XML in zahlreiche andere Datenformate dient.

XML dient zum internationalen Datenaustausch zwischen verschiedenen Betriebssystemen und Rechnerarchitekturen ebenso wie zur Struktur- und Prozessdefinition im Rahmen komplexer Workflows. Häufig dient XML hierbei auch als temporäres Zwischenformat von umfangreichen Konvertierungsstrecken, auch vieler Nicht-XML-Formate.

Die enorme Gestaltungsflexibilität von XML zwingt zu systematischer Strukturierung, damit die XML-Dokumente systematisch ausgewertet werden können. Zu deren Definition und Kontrolle stehen mehrere bewährte Standard-Technologien zur Verfügung.

XSL, XSLT, XSL-FO
Wilfried Grupe

  • Staatl. Gepr. Informatiker (Wirtschaft)
  • Geburtsdatum: 26.05.1961
  • EDV-Erfahrung: seit 1990.
  • IT-Trainer: seit 2002
  • Programmiererfahrung: seit 1994.
  • Aktuell: Langfristige IT-Projekte seit 2009.
  • Sprachen: Deutsch, Englisch.
Meine Kernkompetenz
  • XML - Technologien
    • XSL 2.0, XPath 2.0
    • XSL 1.0, XPath 1.0
    • XSL-FO: XML-Konvertierung nach PDF
    • XSL Testing mit Schematron, XSpec
    • EDI Datenaustausch mit XML
    • Validierung: XML Schema, DTD
    • XML und Datenbanken, XQuery
Kontaktinformationen
Developer Tools

  • Oxygen Developer 18.0
  • Altova XML Spy
  • Stylus Studio
  • Visual Studio 2015
  • Eclipse
  • vi-Editor
  • Microsoft Office
  • SQL Developer
  • CVS
  • JIRA
Betriebssysteme

  • Microsoft Windows XP
  • Microsoft Windows 7
  • Microsoft Windows 10
  • UNIX
Datenbanksysteme

  • SQL Server
  • ORACLE
  • MySQL
  • MongoDB
  • eXist
Programmiersprachen

  • XML - Technologien:
    • XSLT 2.0, XPath 2.0
    • XSLT 1.0, XPath 1.0
    • XSL-FO, XPath
    • XML
    • XML Schema
    • DTD
    • Schematron
    • XSpec
    • RelaxNG
    • RelaxNG kompakt
    • XQuery
  • SQL
  • Java
  • javascript
  • C#.NET
  • VB.NET
  • VB 6.0
  • VBA
  • vbscript
  • UNIX-ksh-script
  • PHP
  • ASP.NET
  • ADO.NET
  • JSP
  • ANT
  • HTML
  • COBOL
  • C++

IT - Trainer

  • seit 2002.
    • 367 Fachseminare.
    • 1512 Teilnehmer.
    • 1457 Seminartage.
  • Themen:
    • XML - Grundlagen
    • XML Workflow
    • XSL, XSLT, XSL-FO
    • XML Schema, DTD, RelaxNG, RelaxNG kompakt, NVDL
    • Schematron, XSpec, ANT
    • Java
    • C#.NET
    • VB.NET
    • VB 6.0
    • VBA
    • vbscript
    • SQL
    • javascript
    • XQuery
    • PHP
    • ASP.NET
    • ADO.NET
    • JSP
    • ANT
    • C++
Branchen

  • Akustik
  • Automobil: Hersteller, Zulieferer, Händler
  • Behörden
  • Betriebskrankenkassen
  • Bibliotheken
  • Genossenschaften
  • Chemie
  • Energieversorgung
  • Fashion
  • Finanzdienstleistung: Banken, Versicherungen
  • Geodaten / Landesvermessung
  • Gerichte
  • Einzelhandel
  • Elektronik
  • IT: Software, Dienstleister, Rechenzentren
  • Logistik: Seefracht, Luftfracht, Rail+Road
  • Luft- und Raumfahrt
  • Maschinenbau
  • Medizintechnik
  • Militär
  • Ministerien
  • Pharma
  • Telekommunikation
  • Verlage
  • Verwaltungen
  • Weiterbildung
  • Wohlfahrtsverbände
  • Unternehmensberatung
  • Zeitarbeit
Meine Kursteilnehmer kommen aus:

  • Buenos Aires, Bangalore, Hongkong
  • London, Kopenhagen, Tallinn
  • Hamburg, Bremen, Lübeck, Kiel
  • Berlin, Magdeburg, Erfurt
  • Hannover, Göttingen, Kassel
  • Braunschweig, Wolfsburg, Wolfenbüttel
  • Hameln, Hildesheim, Northeim, Einbeck
  • Bielefeld, Paderborn, Soest
  • Gütersloh, Rheda-Wiedenbrück
  • Münster, Osnabrück, Rheine
  • Gummersbach, Kamp-Lintfort
  • Recklinghausen
  • Aachen, Köln, Bonn, Euskirchen, Hürth
  • Leverkusen, Bergisch-Gladbach
  • Düsseldorf, Neuss, Ratingen
  • Niederzissen
  • Dortmund, Hagen, Bochum, Essen
  • Mainz, Wiesbaden, Hofheim
  • Siegen, Gießen
  • Frankfurt, Darmstadt, Bensheim
  • Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen
  • Rodgau, Hanau, Höchst (Odenwald)
  • Forchtenberg
  • Saarbrücken, Saarlouis
  • Stuttgart, Böblingen, Karlsruhe
  • Würzburg, Nürnberg, Erlangen
  • München, Ingolstadt, Straubing
  • Augsburg, Landsberg / Lech, Ulm
  • Wörth
  • sowie weiteren Städten

Veröffentlichungen

Wo bleibt wieviel übrig?
Neu: Wo bleibt wieviel übrig? Differenz zwischen durchschnittlichem verfügbaren Einkommen pro Einwohner und Bruttokaltmieten für ausgewählte Städte.
Fachkräftemangel in der IT
Welche IT-Fachkenntnisse an welchen Arbeitsorten besonders gefragt werden.
Erschienen in: web & mobile DEVELOPER, 11 / 2015

Objekt-Mapping mit JavaScript
Javascript-Frameworks sind ähnlich zahlreich wie Katzenfotos im Internet. Sie arbeiten häufig auf der Basis spezieller Objektstrukturen, die nicht immer gegenseitig kompatibel sind.
Erschienen in: web & mobile DEVELOPER, Ausgabe 01 / 2015

Prozess-Offensive
In der Regel ist die Optimierung von Geschäftsprozessen wesentlich für die Erreichung vorgegebener Geschäftsziele. Der Artikel listet einige Themen auf, bei denen sich eine nähere Prüfung lohnen kann.
Erschienen in: web & mobile DEVELOPER, Ausgabe 07 / 2014

XML Testautomatisierung
Die Arbeit veranschaulicht die Generierung von Testfällen mit Hilfe von XSL-Stylesheets und deren automatische Auswertung mit Hilfe des Testframeworks Selenium.
Erschienen in: web & mobile DEVELOPER, Ausgabe 10 / 2013

Big Analytics
Die Arbeit gibt einen Überblick über diverse Ansätze zur Analyse unstrukturierter Massendaten auf der Basis des Apache-Hadoop-Konzepts. Schwerpunkte sind hier das Monitoring, die beschreibende Statistik sowie Modelle zur Vorhersage künftiger Ereignisse.
Erschienen in: web & mobile DEVELOPER, Ausgabe 09 / 2013

Big Data - Analyse unstrukturierter Massendaten
Die Arbeit gibt einen Überblick über diverse Ansätze zur Analyse unstrukturierter Massendaten, insbesondere auf der Basis des Apache-Hadoop-Konzepts. Weitere Themen sind Qualitätsstandards, Entwicklung von Geschäftsmodellen sowie Kosten und Nutzen.
Erschienen in: web & mobile DEVELOPER, Ausgabe 03 / 2013

Qualitätsprobleme in der Softwareentwicklung
Der Beitrag listet einige bekannte Stolpersteine auf, an denen Projekte scheitern können. Inhaltliche Schwerpunkte liegen auf Planungsqualität, Dokumentationsqualität, Testen, Qualität der Implementierung, Datenqualität und Sicherheit.
Erschienen in: web & mobile DEVELOPER, Ausgabe 02 / 2013

Anonyme Objekte
Der Beitrag verdeutlicht die hohe Flexibilität anonymer Objekte in der Webprogrammierung. Neben einer Begriffsklärung wird die serverseitige Generierung und clientseitige Auswertung an einem einfachen Beispiel demonstriert.
Erschienen in: web & mobile DEVELOPER, Ausgabe 12 / 2012

Objektorientiert programmieren mit JavaScript
Der Beitrag zeigt anhand diverser Beispiele, wie die Ansätze der objektorientierten Programmierung (Datenkapselung, Vererbung, Polymorphie, Reflection etc.) auch mit Javascript umsetzbar sind.
Erschienen in: web & mobile DEVELOPER, Ausgabe 08 / 2012

Probleme der Immobilienbewertung: Eine Checkliste allein genügt nicht
Der Beitrag stammt aus dem Jahr 1999; er behandelt die begrenzte Aussagekraft von Checklisten, Durchschnittswerten oder allgemeingültigen Lagebezeichnungen bei der Immobilienbewertung.
Erschienen in: Deutsches Ärzteblatt, 1999; 96(12): A-790 / B-679 / C-555

Immobilienkonjunktur: Klug investieren - rechtzeitig kaufen
Der Beitrag stammt aus dem Jahr 1999; er behandelt allgemeine Aspekte von anti-zyklischen Immobilieninvestments und problematisiert, daß - mit Blick auf Steuervorteile oder andere staatliche Subventionen - gern überhöhte Preise bezahlt werden, ohne eine Kosten-Nutzen-Analyse vorzunehmen.
Erschienen in: Deutsches Ärzteblatt, 1999; 96(17): A-1145 / B-977 / C-917

25 oder 40 Prozent Afa?
Der Beitrag stammt aus dem Jahr 1997; er vergleicht seinerzeit diskutierte steuerliche Konsequenzen von Immobilieninvestments am Beispiel Altbausanierung im Fördergebiet.
Erschienen in: Deutsches Ärzteblatt, 1997; 94(38)

Haftungsbegrenzung in der Diskussion
Der Beitrag stammt aus dem Jahr 1996; er zeigt den damaligen Stand der rechtlichen Konzeption geschlossener Immobilienfonds. Gegenüber gestellt werden die Rechtsformen der GbR mit der Kommanditgesellschaft KG sowie deren unterschiedliche steuerliche Konsequenzen.
Erschienen in: Deutsches Ärzteblatt, 1996; 93(20), 17. Mai 1996

Renditevergleich: Wohnungskauf oder Fondsanteile?
Der Beitrag stammt aus dem Jahr 1995; er vergleicht die unterschiedlichen Konzeptionen und Renditen von vermieteten Immobilien und Beteiligungen an Geschlossenen GbR- bzw. KG-Immobilienfonds.
Erschienen in: Deutsches Ärzteblatt, 1995; 92(48): A-3422

Vorsicht vor Hochglanzprospekten!
Der Beitrag stammt aus dem Jahr 1994; er zeigt den damaligen Stand der Risikofaktoren steuersparender Kapitalanlageformen unter der seinerzeit gültigen steuerlichen Rechtslage.
Erschienen in: Deutsches Ärzteblatt, 1994; 91(48): A-3370, 2. Dezember 1994

Praxisübernahme: Viele Angaben sind nötig
Der Beitrag stammt aus dem Jahr 1992; er behandelt typische Bewertungsfragen zur Preisfindung bei Praxisübernahme.
Erschienen in: Deutsches Ärzteblatt, 1992; 89(42): A-3497

Steuern sparen mit vermieteten Immobilien
Der Beitrag stammt aus dem Jahr 1992; er behandelt seinerzeit aktuelle Fragen steuerlicher Optimierung über vermietete Immobilien.
Erschienen in: Deutsches Ärzteblatt, 1992; 89(13): A-1178

Ehegatten Arbeitsvertrag
Der Beitrag stammt aus dem Jahr 1992; er behandelt seinerzeit diskutierte Aspekte der Gehalts-Zahlungen in Betrieben, in denen Ehegatten oder nahe Verwandte mitarbeiten. Diskutiert wird der Ansatz, das monatliche Gehalt an den Arbeitnehmer-Ehegatten zwar auszuzahlen und als Betriebsausgabe zu verbuchen, aber gleich nach Auszahlung wieder in Form eines Darlehens an den Arbeitgeber-Ehegatten zurückfließen zu lassen.
Erschienen in: Deutsches Ärzteblatt, 1992; 89(4): A-222

Finanzplanung vor der Praxisgründung
Der Beitrag stammt aus dem Jahr 1991; er behandelt allgemeine Fragen der Finanzplanung vor der Praxisgründung: basierend auf einer soliden Standortanalyse, sollte die Investitionssumme kalkuliert und ein detaillierter Finanzplan aufgestellt werden.
Erschienen in: Deutsches Ärzteblatt, 1991; 88(44): A-3778

Praxis-Finanzierung im Mehr-Konten-Modell
Der Beitrag stammt aus dem Jahr 1991; er behandelt seinerzeit diskutierte Varianten der Praxisfinanzierung, z.B. über eine kapitalbildende Lebensversicherung. Dieser Weg ist heute nicht mehr sinnvoll.
Erschienen in: Deutsches Ärzteblatt, 1991; 88(37): A-3045

IT-Fachkräftemangel: eine Denksportaufgabe

Bei diesem Tatsachenbericht handelt es sich um kein Einzelschicksal. Meldungen dieser Art tauchen im weltweiten Web immer wieder auf, und in meinem persönlichen Bekanntenkreis kenne ich mehrere vergleichbare Fälle. Offenbar handelt es sich um ein Phänomen, das Persönlichkeits-unabhängig auftritt. weiter lesen ...

Hohe Mieten - was bleibt übrig vom verfügbaren Einkommen?

Hohe Bruttoverdienste sind für Arbeitnehmer nur bedingt attraktiv, wenn das sauer verdiente Geld für mehr Steuern, Sozialversicherungsbeiträge und ortsbedingt teure Mieten und Nebenkosten draufgeht. Auch immer mehr Firmen überlegen sich zweimal, in einen Standort zu investieren, dessen allgemein hohes Mietniveau hohe Personalkosten nach sich zieht. weiter lesen ...

IT - gesteuerte Prozesse - Big Data

Zwei aktuelle Trends stellen die klassische Ziel- und Prozessdefinition in Frage. Eine exponenziell steigende Flut an unterschiedlich strukturierten Daten einerseits, immer weniger verfügbare Zeit für immer komplexere strategische und operative Entscheidungen andererseits machen neue Konzepte erforderlich. weiter lesen ...

Fachkräftemangel in der IT?

Medienmeldungen zufolge werden IT-Fachkräfte dringend gesucht. Aber wo gibt es gute Chancen?

Eigene Recherchen zeigten: es gibt eine hohe Nachfrage nach wenigen Basis- und Spezialtechnologien.

Über 70% der gesuchten Technologien sind kaum oder gar nicht gefragt.

Der Fachkräftebedarf ist regional breit gestreut.

Einen flächendeckenden Fachkräfte-Mangel gibt es ebensowenig wie einen flächendeckenden Fachkräfte-Überschuß.

Dezember 2015: weiter lesen...

November 2015: weiter lesen...

Oktober 2015: weiter lesen ...

Hohe Versorgungslücke bei hohen Einkommen

Angestellte, deren Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze liegt, sind sich oft nicht bewusst, daß sie im Fall von Arbeitslosigkeit oder Krankheit nach Ende der Lohnfortzahlung möglicherweise empfindliche Einbußen gegenüber ihrem Nettogehalt hinnehmen müssen. Die monatliche Netto-Versorgungslücke kann leicht weit über Tausend Euro liegen.



Vielen Dank für Ihr Interesse an meiner Arbeit.


V.i.S.d.P.: Wilfried Grupe * Klus 6 * 37643 Negenborn
Mobil: 0151. 750 360 61 * eMail: info10@wilfried-grupe.de