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Abstrakte Elemente

Zusätzliche Design Alternativen ergeben sich über abstrakte Elemente. Hierbei wird beispielsweise ein Dummy-Element definiert, das als Platzhalter für andere Elemente dient. Wurde das Dummy-Element abstract=true gesetzt, muss es zwingend ersetzt werden, bei false kann das Dummy-Element auch selbst verwendet werden. Konzeptionell zeigt sich eine gewisse Nähe zur Deklaration xs:choice, in der ein Element diverse vorher definierte Childelemente haben kann, etwa: ein Element Person habe entweder ein Hobby oder einen Beruf.

Kämen später zusätzliche Alternativen hinzu, meinetwegen Familie, Vereinsposten oder Haustier, so müsste die definierende Choice-Liste selbst ergänzt werden. Bei abstrakten Dummy-Platzhaltern ist die Änderung des Parent-Elementes nicht nötig, man definiert lediglich ein zusätzliches Element als substitutionGroup, das anschliessend legitim in den XML-Dokument eingefügt werden kann. Eventuell über Keys und Keyrefs gesetzte Schlüssel können beibehalten werden, sie beeinträchtigen die nachträglich definierten Elemente nicht.

Damit ergibt sich eine beträchtliche Flexibilität bei späterer Ergänzung der Datenstruktur durch zusätzliche Childelemente, die alternativ zum Dummy eingesetzt werden können: ohne die bisherige Struktur ändern zu müssen. Das scheint mir besonders interessant in frühen Phasen der Projektdefinition, in denen spätere flexible Ergänzungen von optionalen Teilstrukturen (die keine grundlegende Neukonzeption des Gesamtprojekts voraussetzen) ermöglicht werden sollen.

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wg / 30. September 2017




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