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XML - klare Strukturen

Zusammenfassung:

Die systematische Strukturierung dient vorrangig der maschinellen Auswertbarkeit. XML, die Extensible Markup Language, ist ein einfacher und internationaler Standard zum Datenaustausch, zur Prozeßkonfiguration und Datenhaltung.

XML - klare Strukturen

Ja, es stimmt. XML kann durch Maschinen ebenso wie von Menschen gelesen werden. Freilich kenne ich niemanden, der seine Tageszeitung in XML-strukturierter Form liest. Aber aus der Möglichkeit, daß irgendjemand das trotzdem tun könnte, eine Sonderstellung für XML Dokumente abzuleiten zu wollen, ist abwegig.

Die menschliche Lesbarkeit elektronischer Dokumente ist kein Alleinstellungsmerkmal für XML. CSV, HTML und zahlreiche andere Formate sind ebenso mit normalem Auge lesbar, ein geeignetes Anzeigeinstrument vorausgesetzt.

Die enorme Gestaltungsflexibilität zwingt zu systematischer Strukturierung (DTD, XML Schema u.a.), damit die XML-Dokumente systematisch ausgewertet werden können.

Sämtliche weitergehenden Anwendungen und Auswertungen bauen auf diesen klaren Strukturen auf. Elemente, Attribute, deren Datentypen und Namespaces werden von den auswertenden Programmen gezielt ausgelesen. Hierzu stehen unterschiedliche Technologien zur Verfügung: XML-basierte Standards wie SAX, DOM, XPath, XSL, XQuery, JAXB, CSS bzw. oder diverse Spezial-API's, die in unterschiedlichen Programmiersprachen zur Verfügung stehen.

Sind einzelne Datenfelder anders geschrieben als im jeweiligen Folgeprogramm erwartet, fehlen sie gar oder sind aus irgendeinem Grunde nicht adressierbar, dann kann das Programm nicht korrekt arbeiten. Die Struktur von XML Dokumenten und die Implementierung der sie auswertenden Programme müssen also Hand in Hand gehen. Insofern erscheint XML als eine äußerst leistungsfähige und flexible Schnittstellensprache.

<? xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?>
<Personen xmlns="www.wilfried-grupe.de" 
          xmlns:x1="informationenAusdruecke" >
  <!-- Elementschreibweise -->
  <Person>
    <Nachname>Ratlos</Nachname>
    <Vorname>Rudi</Vorname>
    <Vorname>Ralf</Vorname>
  </Person>
  <Person>
    <Nachname>Haltlos</Nachname>
    <Vorname>Hugo</Vorname>
  </Person>
  <!-- Attributschreibweise -->
  <person Nachname="Sorglos" Vorname="Siggi"/>  
  <PERSON Nachname="Sinnlos">
    <Vorname>Susi</Vorname>
    <Vorname>Sabine</Vorname>
  </PERSON>
  <!--
  XPath
  /Personen/Person[1]/Vorname : Rudi Ralf 
  /Personen/person/@Nachname : Sorglos
  /Personen/PERSON/@Nachname : Sinnlos
  //Vorname: Rudi Ralf Hugo Susi Sabine
        -->
  <x1:Ausdruck>3 &lt; 5</x1:Ausdruck>
  <x1:Ausdruck>Meier &amp; Schmitz KG</x1:Ausdruck>
</Personen>

Mit Blick auf eine einheitliche Auswertbarkeit ist es daher sinnvoll, sich für eine Datenstruktur des XML Dokuments zu entscheiden und diese Entscheidung konsequent durchzuziehen. Zur Strukturdefinition und -kontrolle stehen diverse Technologien zur Verfügung, z.B. DTD und XML Schema.

Mitunter haben andere (z.B. Datenlieferanten) diese Entscheidung bereits getroffen, und Sie sehen sich in der glücklichen Lage, mit deren Entscheidungen konfrontiert zu werden, damit leben und darauf reagieren zu müssen. Um derlei Festlegungen nachvollziehen und darauf reagieren zu können, ist es wichtig, die speziellen Technologien zu überblicken und einsetzen zu können.

qrpic/_XMLBasics_Klare_Strukturen.jpg

wg / 14. Oktober 2017




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